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Teichfilter Filtertechnik

Den Richtigen Filter

Um viel Freude an Ihrem Koiteich zu haben, ist es wichtig, sich vorher mit der Größe der Teichanlage, Fischbesatz und Größe der Filteranlage zu beschäftigen. Ein Teich mit nur 10 Kois braucht nicht so groß gebaut werden, wie ein Teich, beim dem evtl. 25-30 Kois eingesetzt werden sollen. Weiterhin spielt auch bei der Größe der Filteranlage der Fischbesatz eine große Rolle. In der Regel sollte das Filtervolumen ca 5-10% Teichvolumens entsprechen. Da Teichgröße, Filteranlage und Fischbesatz voneinander abhängig sind, ist es besonders wichtig, sich vorher Rat zu holen, um viel Freude an dem Koihobby zu haben. Auch das saubermachen des Filters ist ein Punkt, der beim Bau eines Biofilters zu berücksichtigen ist. Die Pumpenleistung sollte so bemessen sein, dass das Wasser ca 1 mal pro Stunde umgewälzt wird. Auch der zur Verfügung stehende finanzielle Rahmen spielt beim Erstellen des Biofilters eine Rolle.
Die wichtigsten Überlegungen vorher sollten sein:
geringer Stromverbrauch, Filteranlage sollte 5-10% der Teichanlage entsprechen, der Reinigungsaufwand sollte möglichst klein gehalten werden, geringer Stromverbrauch der Filteranlage,
Weitere Einzelheiten besprechen wir gerne bei Ihnen vor Ort.



Installationsbeispiele für Filter

Schwerkraftprinzip

Der Filter wird 2-3 cm oberhalb des maximalen Wasserspiegels vom Teich in einem seitlichen Schacht aufgestellt. Über einen oder mehrere Bodenabläufe und über einen Schwerkraftskimmer fließt das Wasser frei in die Filteranlage. Die Zuleitungen sind mittels eines Zugschiebers absperrbar zu installieren, damit man den Filter bei Bedarf trockenlegen kann. Das Wasser fließt durch die einzelnen Filterkammern und wird dort mechanisch und biologisch gereinigt. In der letzten Filterkammer oder alternativ in einem nachgeschalteten Pumpschacht saugt eine Förderpumpe das Wasser ab und passiert eine UVC-Lampe zur Abtötung unerwünschter Schwebealgen und Bakterien. Das so aufbereitete Wasser wird anschließend zurück in den Teich geleitet.
 
 

Kombination Spaltsieb / gepumpte Version

Das Spaltsieb wird 2-3 cm oberhalb des maximalen Wasserspiegels vom Teich in einem seitlichen Schacht aufgestellt. Über einen oder mehrere Bodenabläufe und über einen Schwerkraftskimmer fließt das Wasser frei in die mechanische Spaltfilterstufe. Die Zuleitungen sind mittels eines Zugschiebers absperrbar zu installieren, damit man den Filter bei Bedarf trockenlegen kann. Im Spaltsieb werden gröbere Schmutzpartikel, Blätter, Algen und andere Verunreinigungen auf dem Spaltsieb vom Wasserkreislauf abgeschieden und gesammelt. Die ausfiltrierten Stoffe können das Wasser nicht mehr belasten und der nachfolgende Filter verschmutzt nicht mehr so schnell. Reinigungsintervalle werden deutlich verlängert. Hinter dem Spaltsieb saugt eine Förderpumpe das Wasser ab, passiert eine UVC-Lampe zur Abtötung unerwünschter Schwebealgen und Bakterien. Das so vorgefilterte Wasser gelangt in den Hauptfilter der pumpengespeist über dem Wasserspiegel aufgestellt ist. Nach der mechanisch / biologischen Filterung fließt das Wasser drucklos in den Teich zurück.
 
 

Schwerkraft-/Pump-Version

Der Pumpenschacht wird 2-3 cm oberhalb des maximalen Wasserspiegels vom Teich aufgestellt. Über einen oder mehrere Bodenabläufe und über einen Schwerkraftskimmer fließt das Wasser frei in die Pumpenkammer. Die Zuleitungen sind mittels eines Zugschiebers absperrbar zu installieren, damit man den Filter bei Bedarf trockenlegen kann. Im Pumpenschacht werden eine oder mehrere Förderpumpen installiert. Die Förderpumpe führt das zu reinigende Wasser in eine UVC-Lampe zur Abtötung unerwünschter Schwebealgen und Bakterien. Das so vorgefilterte Wasser gelangt in den Hauptfilter der pumpengespeist über dem Wasserspiegel aufgestellt ist. Nach der mechanisch / biologischen Filterung fließt das Wasser drucklos in den Teich zurück.
 
 
 
 
 

Warum Mehrkammerfilter?
Bewährte Filtersysteme für einfach schöne Teiche

Bei einem Mehrkammerfilter handelt es sich um einen Durchlauffilter, in dem das Wasser mittels einer Pumpe durch den Filter gepumpt wird, oder bei der empfohlenen Variante „Schwerkraftprinzip“ das Wasser durch den eingegrabenen Filter läuft und aus der letzten Kammer wieder zurück in den Teich gepumpt wird. Der Vorteil bei Schwerkraftanlagen ist neben dem platzsparenden Einbau, dass der Schmutz aus dem Teich im Ganzen in den Filter gelangt und nicht erst durch eine Teichpumpe „zerhäckselt“ wird. Auch kann hier auf stromintensivere Schmutzwasserpumpen verzichtet werden, da nur gereinigtes Wasser gepumpt werden muss.
Entscheidend für einen funktionierenden Teich ist bei allen Filtersystemen die Wasserqualität. Denn bei schlechten Wasserwerten benötigen Sie Unmengen an Technik (UVC, Kupferdosierung, etc.) um den Teich frei von grünem Wasser zu halten. Haben Sie erhöhte Phosphatwerte im Wasser kann Ihnen der Beste Filter die Fadenalgen nicht entfernen.
Unabhängig von der Filteranlage und der eingesetzten Technik sind Wasserwerte abweichend von den Soll-Werten eine Gefahr für massenhaften Algenentwicklung und Stress bei Fischen und Mikro-/Makroorganismen.
Neben der Wasserqualität ist die funktionierende und ausreichende Biologie im Filter entscheidend für einen funktionierenden Teich. Dabei ist zu beachten, dass sich die Durchfluss Geschwindigkeit der Biokammern entscheidend von der Strömungsgeschwindigkeit des Teiches unterscheidet.
 
Beispiel zur Durchflussmengen im Koiteich:
Um den Schmutz im Teich in Bewegung zu halten und Ihn dadurch in die Filteranlage zu transportieren ist eine Wasserumwälzung von 1x/h nötig. Für die Stickstoffabbauende Biologie ist das bei handelsüblichen Filteranlagen auf Grund der Kammergrößen zu viel. Aus diesem Grund muss bei den meisten Filteranlagen eine zweite Pumpe für die Strömung oder ein sogenanntes By-Pass System installiert werden.
Der entscheidende Vorteil eines Mehrkammerfilterns ist die wartungsarme Pflege des Systems. Wo bei Trommelfiltern Sensoren Steuergeräte zu Problemen führen können, bei Papierfiltern regelmäßig Vlies gewechselt werden muss, oder Storm intensive Druck- und Beadfilter bei einer regelmäßigen Rückspülung auch nützliche Bakterien mit ausgewaschen werden, läuft ein Mehrkammersystem nach der Einfahrphase fast wartungsfrei.Nach der Vorfilterung mit z.B. einem Vortex wird das vorgereinigte Wasser über verschiedene Filtermedien geleitet, wo dann organisches Material biologisch zersetzt wird und Stickstoffe abgebaut werden. Die meisten Fehler bei Mehrkammerfiltern werden bei der Reinigung gemacht. Es ist sehr wichtig das der Filter verschmutzt. Erst dann können die Schlammabbauenden Bakterien entstehen die den Filter reinigen. Ähnlich wie beim Stickstoffabbau von Ammonium, Nitrit oder Nitrat überleben die Bakterienstämme nur wenn es auch etwas zu „fressen“ gibt. In einem regelmäßig gereinigten Mehrkammerfilter können sich diese Bakterienstämme nicht entwickeln.
Der Vortex kann mit sogenannten Filterwaben ausgestattet werden um eine noch bessere Absetzleistung zu erzielen. Die Reinigung der Filterkammern erfolgt über Zugschieber, die idealerweise direkt an einem Abwasserkanal oder einem Sickerschacht angeschlossen sind.
 
Nach dem Vortex folgen die biologischen Filterkammern. Hier sollte man wie schon erläutert, auf eine gründliche Reinigung verzichten. Für eine effektive Filterleistung muss ein Mehrkammerfilter mit einem Up-Flow System arbeiten. Als zusätzliche mechanische Filtermedien sollten nach dem Vortex sogenannte Filterbürsten eingesetzt werden. Diese „bürsten“ feinen Schmutz und Algenreste aus dem Wasser. Danach folgen biologische Filtermedien wie Japanmatten, Aquarock oder Bio-Ringen. Hier werden organische Materialien und Stickstoffverbindungen abgebaut.
 
Passt das Filtervolumen zum Teich und zum Fischbesatz, stimmen die Wasserparameter und die Durchflussgeschwindigkeit, kann ein Mehrkammerfilter mit minimalem Reinigungsaufwand betrieben werden.